Kategorie: Streamripper

Streamripper

Vollbild

Das Open Source Programm “Streamripper Plug-In für Winamp” ermöglicht das Aufnehmen von Radio-Streams diverser Internet Radio Stationen. Jeder ShoutCast Stream der von Winamp abgespielt werden kann, wird also mit Streamripper als mp3, aac, ogg oder nsv (Video), je nach Stream, auf der Festplatte abgelegt. In den kommenden Versionen werden dann auch Streams wie “ultravox” (AOL-Music) und “mms” (Microsoft) unterstützt. WMP oder RMP Streams werden von Streamripper nicht unterstützt.

Wie auch bei Winamp kann das Aussehen von Streamripper durch Skins geändert werden. So kann man sich z.B. einen Skin mittels Grafikprogramm erstellen, der exakt zum jeweiligen Winamp-Skin passt.

Das Plugin ist recht einfach zu bedienen (siehe Anleitung).

Wer keinen Winamp Player benutzt kann auch mit einer Konsolen-Version die gleichen Vorzüge nutzen (Windows, Linux). Für Windows kann zusätzlich auch die GUI Version benutzt werden.

Neue Funktionen seit Streamripper 1.63

eine Konfigurationsdatei für gespeicherte Einstellungen, die Fähigkeit zur Ausführung der Windows-GUI-Anwendung ohne Winamp und eine neue experimentelle Methode der Stille Erkennung zwischen den gesendeten Tracks. Zu internen Änderungen gehört unter anderem ein Übergang von der Zeichenkodierung auf UTF-8, eine neue Abhängigkeit von glib.dll, und die Trennung des Winamp-Plugin in eine kleine DLL und Standalone-EXE.

Viele Bugs wurden behoben, wie die Prüfung der Festplattenkonditionen, die Prozent-Maskierung von Benutzernamen, das ermitteln des Jahres von Tracks aus den Metadaten, der relative Pfad in Cue-Dateien, die Bedingungen von Relay-Servern, ID3 Bug auf 64-Bit-Systemen und Probleme mit der Verbindung zu bestimmten Servern.

Neu in Streamripper 1.64.6 (30.03.2009)
* Bug Fix, für beschädigte ID3v2-Tags
* Bug Fix, entfernern der nachfolgenden Perioden für den Stream-Name

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Download Streamripper 1.64.6

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Streamripper Anleitung

Installation

Bei der Installation von Streamripper sucht das Setup automatisch nach der Winamp-Installation und zeigt den Dateipfad an, zusätzlich wird das eigentliche Verzeichnis von Streamripper selbst unter C:\Programme\Streamripper vorgeschlagen. Am Besten, man installiert das Plugin wie vorgegeben in diese Verzeichnisse.

Wenn Winamp danach gestartet ist, befindet sich das Icon von Streamripper im Systray (Iconliste neben der Uhrzeit) und kann mit Doppelklick gestartet werden. Nach dem Start kann man Einstellungen unter „Options“ vornehmen. Einige werden hier anschließend kurz erklärt.

Durch starten der “wstreamripper.exe” im Streamripper Verzeichnis kann Streamripper auch ohne Winamp benutzt werden, also als eigene “stand-alone Anwendung”.

Connection:

Try to reconnect to the stream if it drops:
Sollte ein Stream abbrechen, versucht Streamripper automatisch die Verbindung wieder aufzunehmen. Diese Option ist empfehlenswert für User, die ihren PC unbeaufsichtigt lassen.

Create relay stream:
Wenn man keine schnelle Internetverbindung oder keine Flatrate hat, kann man den Relay-Server von Streamripper verwenden. Hierdurch vermeidet Streamripper Aussetzer und spart Bandbreite, so dass gute Aufnahmen möglich sind. Hat man diese Option avtiviert, erscheint im Streamripper auf der linken Seite der “RLY” Button. Klickt man nun in Streamripper auf den Relay-Button erscheint in der Playlist von Winamp der Relaystream, z.B. “http//localhost:8000″, den man dann anklickt und zum mithören benutzt. Damit wird nur ein Stream übers Netz transportiert: Das freut die Mitsurfer und den Radio-Provider.

Don´t rip over X megs:
Hier kann man einstellen, wie viele Megabyte an Musik Streamripper maximal speichern soll. Sobald die Menge überschritten wird, bricht der Download automatisch ab.

File

Output:
Hier kann man einen Ordner bestimmen, (muß vorhanden sein) in welchem Streamripper die aufgenommene Musik abspeichert z.B C:\Radiorecords. Es wird darin dann auch gleichzeitig ein Ordner “uncomplete” von Streamripper angelegt, worin alle MP3s landen die nicht richtig geschnitten sind. (Aussetzer, Übertragungsfehler, falsche Meta-Tags, Crossfading etc.)

Rip to seperate files:
Wenn diese Option aktiviert ist, wird für jeden Radiosender, der mit Streamripper aufgenommen wird, ein separater Ordner unterhalb des Hauptordner angelegt. Beispiel D:\Ripper\Radio Storm. Der Ordner trägt also den Radio- bzw. Stream-Namen, worin dann alle fertigen Songs als MP3, AAC oder OGG abgelegt werden.

Rip to single file:
Mit dieser Option wird eine einzige große MP3-Datei aufgenommen – die Tags werden somit in der MP3-Datei auch nicht erzeugt sondern es werden zusätzliche Cue-Sheets von Streamripper angelegt. Kann von Vorteil sein, wenn das seperate mitschneiden mit einem Sender überhaupt nicht klappt. Die MP3-Datei muß dann per Hand “zerlegt” werden z.B. mit mp3directcut.

Overwrite Tracks in:
Diese Option bewirkt, dass Lieder, die im Ordner schon einmal vorhanden sind, überschrieben werden, oder auch nicht – je nachdem was man auswählt.

Make Version:
Falls ein Track mit der gleichen Bezeichnung (Artist – Titel) schon im Complete Ordner ist, bekommt er eine zusätzliche Nummer im Dateinamen.

When larger: wenn die Datei Größer ist
Allways: Immer
Never: Nie

Never overwrite files in incomplete folder:
Im Ordner “Incomplete” werden Titel abgespeichert, die nicht komplett aufgenommen wurden. Wenn diese Dateien nicht überschrieben werden sollen, muss diese Option aktiviert sein.

Add ID3 info to the tracks:
Sobald diese Option aktiviert wurde, werden den aufgenommenen MP3-Titeln ID3-Tags hinzugefügt.

Add finished tracks to playlist:
Die gespielten und aufgenommenen Titel werden automatisch in die WinAmp-Playlist übernommen.

Number of intial songs to leave in incomplete
Hier kann eingestellt werden wieviel Songs im “incomplete Ordner” aufbewahrt werden sollen.

Splitting

Search Window:
Man hat hier die Möglichkeit, die Titeltrennung zu verbessern, indem man angibt, wie viele Milli-Sekunden nach dem Wechsel des ID3-Tags das nächste Lied beginnt und in welchem Zeitfenster nach einer Pause gesucht werden soll. Es kann der Zeitraum vor (=Pre) und nach (=Post) einem Titelwechsel bestimmt werden, in dem Streamripper nach Stille (=Silence) suchen soll. Ein fester zeitlicher Versatz kann mit (=Offset) angegeben werden.

Padding:

Auch mit Padding kann man den Wechsel zum nächsten Track “Verschieben”. Der “Padding”-Wert legt fest, wie viel Übersatz jeweils vor und nach dem Schnittpunkt angehängt werden soll.

Das alles funktioniert allerdings nicht mit aac Streams .

Wenn unter Splitting Einstellungen gemacht worden sind muß der evtl. laufende Stream beendet und neu gestartet werden, damit die neuen Einstellungen wirksam werden.

Ext / Codeset

external interface:
Hier kann ein zusätzliches Hilfsprogramm, Script, etc. angegeben werden, von wo und welche Metadaten benutzt werden sollen.

Codeset option:
Wenn ausländische Sender die Artist und Title in anderen Sprachen anzeigt, so kann man hier den entsprechenden Code einstellen, damit es korrekt angezeigt wird. Üblich ist z.B. “CP1252″.

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StreamRipStar 0.5.12

Vollbild StreamRipStar (ehemals Stripper) ist ein GUI (Graphical User Interface) für die Kommandozeilen-Version von Streamripper. StreamRipStar bietet eine grafische Schnittstelle für (fast) alle Optionen für Streamripper an. Die Optionen sind selbst erklärend und werden auch über die Tooltips erklärt. Alle Optionen können für jeden Radio-Stream individuell eingestellt und getrennt gespeichert werden.

StreamRipStar ist eine kostenlose Java Applikation und es muß das Java 6 Environment (braucht auch jeder Internetbrowser) und Streamripper 1.64.6 oder höher auf dem PC installiert sein. StreamRipStar ist mit allen Menüs, Einstellungen usw. neben englisch auch komplett in deutsch.

Download Java Runtime Environment

Download Streamripper

Features von StreamRipStar:

* Leicht zu bedienende Schnittstelle
* Mehrere Aufnahmen gleichzeitig von verschiedenen Streams
* Die meisten Optionen sind über der Oberfläche und Tooltipps erklärt
* Zeitplaner, um nach bestimmter Uhrzeit aufzunehmen
* Import / Export von Streams aus bzw. in. Pls- und M3u-Dateien

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Download StreamRipStar 0.5.12 (10.09.2010)

Kurz-Anleitung

VollbildBeim ersten Start bekommt man einen Hinweis, daß man Einstellungen in der Konfiguration von StreamRipStar machen soll. Dazu gehören die Pfadangaben zu Streamripper (Streamripper\streamripper.exe), Mit einem Player können die Streams gehört werden, unter Windows z.B. Winamp, Windows Media Player und unter Linux xmms, amarok.

Optional kann auch ein Ordner angegeben werden, wo alle Streamaufnahmen gespeichert werden sollen, sowie der benutzte Webbrowser und Dateimanager.

Streams hinzufügen

Es gibt mehrere Möglichkeiten, um Radio Streamadressen zu StreamRipStar hinzuzufügen.

Eine einzelne Adresse kann z.B. per dem Add Button hinzugefügt werden. Die kann man z.B. von der Homepage des Radios, Shoutcast oder Winamp erfahren. Einfach per Browser kopieren und in StreamRipStar einfügen.

StreamRipStar unterstützt auch zwei verschiedene Playlist-Formate: “Pls” und “M3u”. Man kann entweder mit “Drag and Drop” eine Playlist-Datei aus dem Dateimanager auf StreamRipStar ziehen oder man nutzt die Schaltfläche Import (oder im Menü: Programm -> “Streams Importieren”).

Ist eine Playliste mit Streamadressen geladen, so werden alle Radiostreams von der Playliste angezeigt. Mit einfaches anklicken (Häkchen setzen) werden die Streams markiert und ausgewählt, von denen man die Musik mitschneiden möchte.

Hat man seine Lieblingssender gewählt, klickt man auf “Import” und die ausgewählten stehen dann in der Senderliste.

Sender Optionen

Für jeden einzelnen Sender können Optionen festgelegt werden. Dazu klickt man einen Sender aus der Senderliste an und klickt auf “Optionen”. Zu jeder der 22 Einstellungen wird eine ausführliche Tooltip-Hilfe angezeigt. Mit “OK” wird alles gespeichert.

Im Optionen Dialog ist auch die Zeitplanung untergebracht, wo individuell eingestellt werden kann, wann eine Aufnahme beginnen bzw. beendet werden soll.

Aufnahme

Manuell wird eine Aufnahme gestartet mit Klick auf den roten Startbutton und ein Klick auf dem Stopbutton beendet die Aufnahme.

Automatische Aufnahmen können für jeden Stream einzeln im Zeitplaner eingestellt werden.

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Streamripper GUI

Das Open Source Programm “Streamripper” ermöglicht das Aufnehmen von Radio-Streams diverser Internet Radio Stationen.

Die Komandozeilen Version lässt sich auch komfortabel mit dem Streamripper GUI (Graphical User Interface) benutzen ohne das Winamp dafür gebraucht wird.

Bei dem Winamp-Plugin ist die Konsolenversion und das GUI mit dabei und wird standardmäßig in dem Ordner C:\Programme\Streamripper installiert. Zusätzlich kann es während der Installation bestimmt werden, ob auch das GUI installiert werden soll. Wer das Gui ´benutzen möchte sollte sich eine Verknüpfung auf dem Desktop anlegen zu der Datei wstreamripper.exe

Das Einstellen der Parameter entspricht dem des Winamp Plugin und auch das Aussehen des GUI (Skin, Dialogfenster) sind die gleichen, allerdings müssen Streamadressen von Hand eingegeben werden oder man benutzt die schon gespeicherten Adressen, die im Zusammenhang mit Winamp benutzt wurden.

Ein Rechtsklick auf den Skin öffnet den Dialog zum öffnen (Load URL) einer Streamadresse. Die bereits einmal benutzten Adressen werden gespeichert und sind ebenfalls in dem Menü vorhanden. Zusätzlich gibt es die Resetfunktion, die alle gespeicherten Adressen löscht, sowie das Beenden des GUI (Exit).

Nachteil der GUI Version ist, dass man den Stream nicht hören kann und als Vorteil ist es vielleicht, dass Winamp für andere Aufgaben benutzt werden kann. Es ist aber auch möglich das Winamp Plugin sowie die GUI Version nebeneinander laufen zu lassen und kann so zwei verschiedene Streams Rippen.

Übrigens ist es auch mit dem Winamp-Plugin möglich, dass während Streamripper läuft, man mit Winamp z.B. ein Video, eine CD oder gespeicherte MP3s von der Festplatte abspielen kann. Winamp ist eigentlich nur nötig um die Streamadresse an das Streamripper Plugin zu übergeben. Wenn Streamripper läuft kann also alles mögliche mit Winamp abgespielt werden ohne dass es Einfluss auf das Streamripper Plugín hat.

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Streamripper Tipps

Streamripper Tipps
Übrigens ist es auch mit dem Winamp-Plugin möglich, dass während Streamripper läuft, man mit Winamp z.B. ein Video, eine CD oder gespeicherte MP3s von der Festplatte abspielen kann. Winamp ist eigentlich nur nötig um die Streamadresse an das Streamripper Plugin zu übergeben. Wenn Streamripper läuft kann also alles mögliche mit Winamp abgespielt werden ohne dass es Einfluss auf das Streamripper Plugín hat.

Es ist auch möglich das Winamp Plugin sowie die GUI Version nebeneinander laufen zu lassen und kann so zwei verschiedene Streams gleichzeitig Rippen.

Unter “Connection” sollte die Option: “Use old way to retrieving the current track from winamp” deaktiviert sein. Streamripper nimmt dann ganz normal von dem im Browser gewählten Sender die Tracks auf.

Splitting Probleme
Manche Sender senden falsche, mehrere, keine oder sonstige Meta-Daten in den Stream, so daß Streamripper also falsche Informationen bekommt. Das Ergebnis sind zerstückelte MP3s. Hier hilft dann nur den Stream als eine ganze, einzige Datei aufzunehmen und anschließend selbst zu schneiden z.B. mit mp3directcut. Einfacher ist aber vielleicht man wählt einen anderen Sender.

Wenn das Ende bzw. der Anfang einer Mp3 fehlt, liegt das ebenfalls an dem Sender. Die Metadaten werden zu früh gesendet, so daß Streamripper schon vor dem eigentlichen Ende mit dem neuen MP3 File anfängt. Dies kann man aber Regulieren in den “Splitting-Optionen” (siehe links unten beschrieben). Das ganze muß dann mit dem entsprechenden Sender ausprobiert werden, bis die Schnittmarke paßt.

Empfangs-Probleme
Aussetzer bei einem Livestream sind nicht immer auf fehlerhafte Einstellungen in Streamripper zurückzuführen. Eine gute Internetverbindung mit DSL ist natürlich Voraussetzung. Mit einem 56K Modem gibt es meist Probleme, erst recht wenn damit nebenbei noch im Internet gesurft wird.

Radiosender im Web erfüllen auch selten die erforderlichen Ansprüche eines guten Klangs, denn je höher die Bitrate des Stream, um so höher sind die Kosten für den Betreiber. Bei stark frequentierten Webradios kann es außerdem zur Plage für die Hörer werden: Da ein Stream pro Hörer erforderlich ist, steigt der Traffic enorm an. Die Folge sind Aussetzer, notwendige Restarts und geringere Tonqualität: Statt eines 128k-Streams vier Zuhörer mit 28k.

Sollte die Verbindung öfters abbrechen oder Störungen das Hörvergnügen beeinträchtigen, dann kann eine Ursache auch dafür sein, dass der Buffer beim Winamp zu niedrig eingestellt ist. (Winamp/Options/Plug-ins/Input/Nullsoft MP3 Decoder/Configure/Streaming “Streaming Data Buffer” auf z.B. 256 KB stellen) Dieses hat keine Auswirkung auf Streamripper!

Windows Firewall
Natürlich sollte man Winamp vollen Zugriff auf das Internet in der Firewall zuteilen, denn die Media Library benutzt jetzt ja den Browser um alle Sender anzuzeigen.

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Aufbau der Verbindung


Als Empfangsgerät dient in erster Linie der PC mit der entsprechenden Empfangssoftware. Die meisten Programme bieten Sender-Bibliotheken, in denen sich z.B. nach Sendername oder Musikgenre suchen lässt.

Empfang

Zum Empfang ist ein Internet-Anschluss Notwendig, der möglichst nicht zeitabhängig abgerechnet wird. Ideal ist ein DSL- Anschluss mit Flatrate. Bei Verträgen, die nach Übertragungsvolumen abgerechnet werden, sollte man beachten, dass pro Stunde bis zu 56 MB Daten bei einem 128 kbit/s Sender übertragen werden. Wer jeden Tag 4 Stunden Radio hört, kommt auf diese Weise schnell auf sechs Gigabyte und mehr pro Monat.

Für die Heimanlage bieten einige Hersteller ihre Geräte zum Gebrauch für den Empfang des Internet-Radio an. Man kann seine heimische MP3-Sammlung also nicht nur abspielen lassen, sondern auch Web-Radio hören. Die Shoutcast Sender haben die Nase vorn, denn die meisten Geräte unterstützen nur MPEG Datenströme. Von Onkyo gibt es Geräte die, aber auch zusätzlich das WMA Format unterstützen.

Probleme mit dem Empfang

Aussetzer bei einem Livestream sind nicht immer auf fehlerhafte Einstellungen in der Software des Hörers zurückzuführen. Eine gute Internetverbindung mit DSL ist natürlich Voraussetzung. Mit einem 56K Modem gibt es meist Probleme, erst recht wenn damit nebenbei noch im Internet gesurft wird.

Radiosender im Web erfüllen auch selten die erforderlichen Ansprüche eines guten Klangs, denn je höher die Bitrate des Stream, um so höher sind die Kosten für den Betreiber. Bei stark frequentierten Webradios kann es außerdem zur Plage für die Hörer werden: Da ein Stream pro Hörer erforderlich ist, steigt der Traffic enorm an. Die Folge sind Aussetzer, notwendige Restarts und geringere Tonqualität: Statt eines 128k-Streams vier Zuhörer mit 28k.

Sollte die Verbindung öfters abbrechen oder Störungen das Hörvergnügen beeinträchtigen, dann kann eine Ursache auch dafür sein, dass der Buffer beim Winamp zu niedrig eingestellt ist. (Winamp/Options/Plug-ins/Input/Nullsoft MP3 Decoder/Configure/Streaming “Streaming Data Buffer” auf z.B. 256 KB stellen).

Probleme bei der Wiedergabe

Um Traffic und somit Kosten zu sparen, lassen einige Veranstalter von Internetradio nur eine bestimmte Anzahl gleichzeitiger Hörer zu. Einige ARD Anstalten trennen nach jeweils 20 Minuten automatisch die Verbindung zum Hörer. Dies soll verhindern, dass sich ein User mit dem Internetstream verbindet, aber längere Zeit gar nicht zuhört. Auch dies geschieht um unnötige Kosten zu sparen. Eine sofortige Einwahl ist in diesem Fall aber möglich.

Einige Streams sind nur für DSL oder ISDN ausgelegt. Das hat zwar eine bessere Klangqualität zur Folge, aber ein Hörer mit einem 56K Modem hat dann keine Möglichkeit mehr den Stream störungsfrei zu hören. Wenn Winamp sich nicht mit einem Internetradio Stream verbinden kann, kann dass an falschen Einstellungen einer Firewall liegen. Manche Server sind aber auch einfach nur überlastet oder falsch konfiguriert.

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Heimanlagen zum Empfang von Internet-Radios

Philips:

Der Hersteller hat die Kompakt-HiFi-Anlage “MC-i250″, die Netzwerkclients “SL 300i” und “SL400i” zum Anschluss an die vorhandene Stereoanlage oder das TV-Gerät sowie die Surround-Anlage “MX6000i” im Angebot. Jüngst würde auch ein Flachbild-TV mit integriertem Netzwerkanschluss vorgestellt.

Alle Komponenten der so genannten “Streamium”-Reihe können sowohl auf den PC, als auch direkt auf Internet-Datenquellen zugreifen. Die direkte Internetverbindung hat den Vorteil, dass man über die Anlage auch Internet-Radio und Videos aus dem Netz wiedergeben kann. Ferner kann man auch auf Online-Fotoalben zugreifen, sofern diese bei einem von Philips unterstützten Anbieter liegen. Da sich die Geräte direkt über das Internet aktualisieren, kann man von einer wachsenden Zahl unterstützter Angebote ausgehen. Preis für solche Anlage ab rund 500 Euro

Onkyo:
THX-Select Receiver TX-NR900E und TX-NR810E

Die THX-zertifzierten Receiver verfügen über einen Netzwerkanschluss und können über diesen MP3, WAV und WMA-Dateien von einem beliebigen PC abspielen. Darüber hinaus ist es aber auch möglich, Internet-Radios mit MP3 und WMA-Streams direkt auf den Receivern abspielen zu lassen.

Hierzu nehmen die Receiver Kontakt mit einem Onkyo-Server auf, von dem sie eine Liste der zur Auswahl stehenden Internet-Radios ziehen. Die persönlichen Favoriten-Stationen lassen sich auch direkt einem Programmspeicherplatz zuweisen. Der TX-NR801E unterstützt alle aktuellen Audio-Formate und bietet einen eingebauten Konverter für Composite- und S-Video-Signale auf YUV. Preise 2200 und 1700 Euro.

Kiss:

Der dänische DVD-Player Hersteller Kiss hat in seinem Angebot verschiedene Modelle mit Netzwerkanschluss, die auf dieser Weise auch direkt Internet-Radio empfangen können. Preis ab 250 Euro.

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Phonostar-Workshop

Mit dem Player können Audio-Streams im RealAudio-, Windows Media- und MP3-Format angehört- und als MP3 aufgenommen werden. Das knapp 2 Megabyte große Windows-Programm ist schnell installiert und zeigt nach dem Start eine aufgeräumte Bedienungsoberfläche, die den Einsteig leicht macht. Die Lieblingssender der Phonostar-Hörer sind hier mit einem Klick aufrufbar.

Interessanter ist indes die Suchfunktion: Unter “Genre” findet der Musikliebhaber alles, was das Herz begehrt: Hits der 80er, Dance, Techno oder Reggae sind hier ebenso vertreten wie Klassik, Jazz, Weltmusik oder gar asiatische Stilrichtungen. Ebenso flexibel ist die Länderauswahl, die alle Kontinente umfasst: albanische Rundfunkstationen, koreanische, afghanische, persische und tunesische sind dabei.

Anschließend reicht ein Mausklick, um sich in das laufende Programm einzuwählen. Das muss man einfach mal erlebt haben, wenn Radio “Nunbicast” aus Seoul mit einer reizenden Stimme die amerikanischen Top-Hits koreanisch ansagt. Mehr als 2.000 Radiostationen kennt der Phonostar-Player, der über kleine Werbeeinblendungen und wechselbare Bedienungsoberflächen finanziert wird.

Insgesamt findet man im Netz etwa 5.000 Radiosender, darunter auch viele hundert reine Internetradios, die auf die üblichen Verunstaltungen der Musik bei den konventionellen Sendern verzichten: Hier gibt es keine Überblendungen, keine Jingles, keine Dynamikanpassung und keine Moderatoren, die in die Musikwiedergabe hineinquasseln.

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