Aufbau der Verbindung

(Zuletzt aktualisiert am: 15. Februar 2012)


Als Empfangsgerät dient in erster Linie der PC mit der entsprechenden Empfangssoftware. Die meisten Programme bieten Sender-Bibliotheken, in denen sich z.B. nach Sendername oder Musikgenre suchen lässt.

Empfang

Zum Empfang ist ein Internet-Anschluss Notwendig, der möglichst nicht zeitabhängig abgerechnet wird. Ideal ist ein DSL- Anschluss mit Flatrate. Bei Verträgen, die nach Übertragungsvolumen abgerechnet werden, sollte man beachten, dass pro Stunde bis zu 56 MB Daten bei einem 128 kbit/s Sender übertragen werden. Wer jeden Tag 4 Stunden Radio hört, kommt auf diese Weise schnell auf sechs Gigabyte und mehr pro Monat.

Für die Heimanlage bieten einige Hersteller ihre Geräte zum Gebrauch für den Empfang des Internet-Radio an. Man kann seine heimische MP3-Sammlung also nicht nur abspielen lassen, sondern auch Web-Radio hören. Die Shoutcast Sender haben die Nase vorn, denn die meisten Geräte unterstützen nur MPEG Datenströme. Von Onkyo gibt es Geräte die, aber auch zusätzlich das WMA Format unterstützen.

Probleme mit dem Empfang

Aussetzer bei einem Livestream sind nicht immer auf fehlerhafte Einstellungen in der Software des Hörers zurückzuführen. Eine gute Internetverbindung mit DSL ist natürlich Voraussetzung. Mit einem 56K Modem gibt es meist Probleme, erst recht wenn damit nebenbei noch im Internet gesurft wird.

Radiosender im Web erfüllen auch selten die erforderlichen Ansprüche eines guten Klangs, denn je höher die Bitrate des Stream, um so höher sind die Kosten für den Betreiber. Bei stark frequentierten Webradios kann es außerdem zur Plage für die Hörer werden: Da ein Stream pro Hörer erforderlich ist, steigt der Traffic enorm an. Die Folge sind Aussetzer, notwendige Restarts und geringere Tonqualität: Statt eines 128k-Streams vier Zuhörer mit 28k.

Sollte die Verbindung öfters abbrechen oder Störungen das Hörvergnügen beeinträchtigen, dann kann eine Ursache auch dafür sein, dass der Buffer beim Winamp zu niedrig eingestellt ist. (Winamp/Options/Plug-ins/Input/Nullsoft MP3 Decoder/Configure/Streaming „Streaming Data Buffer“ auf z.B. 256 KB stellen).

Probleme bei der Wiedergabe

Um Traffic und somit Kosten zu sparen, lassen einige Veranstalter von Internetradio nur eine bestimmte Anzahl gleichzeitiger Hörer zu. Einige ARD Anstalten trennen nach jeweils 20 Minuten automatisch die Verbindung zum Hörer. Dies soll verhindern, dass sich ein User mit dem Internetstream verbindet, aber längere Zeit gar nicht zuhört. Auch dies geschieht um unnötige Kosten zu sparen. Eine sofortige Einwahl ist in diesem Fall aber möglich.

Einige Streams sind nur für DSL oder ISDN ausgelegt. Das hat zwar eine bessere Klangqualität zur Folge, aber ein Hörer mit einem 56K Modem hat dann keine Möglichkeit mehr den Stream störungsfrei zu hören. Wenn Winamp sich nicht mit einem Internetradio Stream verbinden kann, kann dass an falschen Einstellungen einer Firewall liegen. Manche Server sind aber auch einfach nur überlastet oder falsch konfiguriert.

Siehe auch:

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