Norwegen alles in DAB+

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(Zuletzt aktualisiert am: 3. April 2019)

Zum Januar 2018 hat Norwegen als erstes Land weltweit den Umstieg von UKW auf DAB+ abgeschlossen und nationale und regionale Ketten vollständig auf den digitalen Rundfunkstandard umgestellt. Hörerinnen und Hörer profitieren seitdem von mehr Vielfalt und dem klaren, digitalen Klang. Durch die Digitalisierung hat Radio sein Profil in einem von hoher Dynamik geprägten Marktumfeld schärfen und behaupten können.

Eine Studie fasst die aktuellen Entwicklungen gut ein Jahr nach der erfolgreichen Umstellung in Norwegen zusammen:

Die täglichen Reichweiten und der Radiokonsum insgesamt entsprechen dem Niveau von 2016
Die durchschnittliche Hördauer pro Tag und Hörer ist gestiegen: von 127 Minuten in 2016 auf jetzt 146 Minuten

Eines der Hauptargumente für die Digitalisierung war die mangelnde Vielfalt bei der analogen Verbreitung. Dank DAB+ konnte die UKW-Frequenzknappheit überwunden werden; die Anzahl der landesweit frei empfangbaren Programme wuchs von fünf auf 32. Wie die Studie belegt, wird die digitale Programmvielfalt von Hörerinnen und Hörern gut angenommen. Bei manchen Zielgruppen kommen die neuen Hörangebote gemessen am Gesamtkonsum auf einen Anteil von bis zu 36 Prozent.

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