Radio Recording

Webradios als kostenlose Quelle für Musikbibliothek

Um die Webradios via Internet zu empfangen, reicht selbst ein betagter PC mit Soundkarte und Webbrowser. Die meisten Seiten senden den Webradio-Stream in einem PopUp Fenster mit einem Player, den man dann anschalten kann. Das kann ganz schön nervig sein, für jedes Radio ein neues Fenster. Nur damit lässt sich ja auch keine Musik aufnehmen. Es wird ein Medien-Player benötigt, der das alles beherrscht.

Mit spezieller Software, wie etwa dem Player AIMP, lassen sich die Titel auch mitschneiden. So entsteht in kurzer Zeit auf der Festplatte eine Musikbibliothek – ganz legal und kostenlos. Das funktioniert ähnlich wie zu Zeiten des guten alten Kassettenrekorders – nur komfortabler.

Bei der Sendersuche helfen Verzeichnisse, wie z,B. Shoutcast, Raionomy, mp3-post und viele mehr. Dazu sollte man schon eine DSL-Flatrate besitzen, für besseren Hörgenuss und damit es nicht zu eventuellen Aussetzern bei der Übertragung gibt.

Zum Mitschneiden sollte man auch auf die Übertragungsqualität achten. Die meisten Radios senden ihre Musik meist mit 128 Kilobit pro Sekunde im MP3 Format, was gerade noch gut ist, besser sind Radios die mit 192 Kbit/s oder höher senden. Bei AAC+ sind aber bereits ab 48 KBS (UKW Qualität) akzeptable Ergebnisse vorhanden und ab 64 KBS (CD Qualität) oder höher ist es ausgezeichnet gut.
Dank automatischer Aufnahmen von AIMP muss man nicht nicht jeden Titel einzeln auswählen. Die einzelnen Dateien sind somit hinterher auf jedem MP3-Player abspielbar.

Wer einen Sender Aufnehmen möchte, sollte erst längere Zeit zuhören, werden die Songs voll ausgespielt?, gibt es Werbung, Jingles, Ansagen dazwischen?, um hinterher nicht auch noch etwa Werbung, Jingles, Ansagen in einer Aufnahme zu haben. Am wichtigsten sind Pausen zwischen den Songs, weil das als Schnitt für AIMP (oder ähnlichen Radiotools) dient. Wer einen Sender ausgewählt hat, der kaum oder zu kurze Pausen zwischen den Songs hat, was zu unpräzisen Mitschnitten führrt, der kann die Dateien mit z.B. der Gratis-Software „Audacity“ oder „mp3-directcut“ bearbeiten.

Musik vom Webradio zum Privatgebrauch aufzunehmen verstößt nicht gegen das Urheberrecht, so lange die Radiostation über die nötigen Senderechte verfügt.


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