Streamripper Anleitung

Installation

Bei der Installation von Streamripper sucht das Setup automatisch nach der Winamp-Installation und zeigt den Dateipfad an, zusätzlich wird das eigentliche Verzeichnis von Streamripper selbst unter C:\Programme\Streamripper vorgeschlagen. Am Besten, man installiert das Plugin wie vorgegeben in diese Verzeichnisse.

Wenn Winamp danach gestartet ist, befindet sich das Icon von Streamripper im Systray (Iconliste neben der Uhrzeit) und kann mit Doppelklick gestartet werden. Nach dem Start kann man Einstellungen unter „Options“ vornehmen. Einige werden hier anschließend kurz erklärt.

Durch starten der „wstreamripper.exe“ im Streamripper Verzeichnis kann Streamripper auch ohne Winamp benutzt werden, also als eigene „stand-alone Anwendung“. Eine Anleitung dazu gibt es hier.

SR Gui

Connection:

Try to reconnect to the stream if it drops:
Sollte ein Stream abbrechen, versucht Streamripper automatisch die Verbindung wieder aufzunehmen. Diese Option ist empfehlenswert für User, die ihren PC unbeaufsichtigt lassen.

Create relay stream:
Wenn man keine schnelle Internetverbindung oder keine Flatrate hat, kann man den Relay-Server von Streamripper verwenden. Hierdurch vermeidet Streamripper Aussetzer und spart Bandbreite, so dass gute Aufnahmen möglich sind. Hat man diese Option avtiviert, erscheint im Streamripper auf der linken Seite der „RLY“ Button. Klickt man nun in Streamripper auf den Relay-Button erscheint in der Playlist von Winamp der Relaystream, z.B. „http//localhost:8000“, den man dann anklickt und zum mithören benutzt. Damit wird nur ein Stream übers Netz transportiert: Das freut die Mitsurfer und den Radio-Provider.

Don´t rip over X megs:
Hier kann man einstellen, wie viele Megabyte an Musik Streamripper maximal speichern soll. Sobald die Menge überschritten wird, bricht der Download automatisch ab.

File

Output:
Hier kann man einen Ordner bestimmen, (muß vorhanden sein) in welchem Streamripper die aufgenommene Musik abspeichert z.B C:\Radiorecords. Es wird darin dann auch gleichzeitig ein Ordner „uncomplete“ von Streamripper angelegt, worin alle MP3s landen die nicht richtig geschnitten sind. (Aussetzer, Übertragungsfehler, falsche Meta-Tags, Crossfading etc.)

Rip to seperate files:
Wenn diese Option aktiviert ist, wird für jeden Radiosender, der mit Streamripper aufgenommen wird, ein separater Ordner unterhalb des Hauptordner angelegt. Beispiel D:\Ripper\Radio Storm. Der Ordner trägt also den Radio- bzw. Stream-Namen, worin dann alle fertigen Songs abgelegt werden.

Rip to single file:
Mit dieser Option wird eine einzige große MP3-Datei aufgenommen – die Tags werden somit in der MP3-Datei auch nicht erzeugt sondern es werden zusätzliche Cue-Sheets von Streamripper angelegt. Kann von Vorteil sein, wenn das seperate mitschneiden mit einem Sender überhaupt nicht klappt. Die MP3-Datei muß dann per Hand „zerlegt“ werden z.B. mit mp3directcut.

Overwrite Tracks in:
Diese Option bewirkt, dass Lieder, die im Ordner schon einmal vorhanden sind, überschrieben werden, oder auch nicht – je nachdem was man auswählt.

Make Version:
Falls ein Track mit der gleichen Bezeichnung (Artist – Titel) schon im Complete Ordner ist, bekommt er eine zusätzliche Nummer im Dateinamen.

When larger: wenn die Datei Größer ist
Allways: Immer
Never: Nie

Never overwrite files in incomplete folder:
Im Ordner „Incomplete“ werden Titel abgespeichert, die nicht komplett aufgenommen wurden. Wenn diese Dateien nicht überschrieben werden sollen, muss diese Option aktiviert sein.

Add ID3 info to the tracks:
Sobald diese Option aktiviert wurde, werden den aufgenommenen MP3-Titeln ID3-Tags hinzugefügt.

Add finished tracks to playlist:
Die gespielten und aufgenommenen Titel werden automatisch in die WinAmp-Playlist übernommen.

Number of intial songs to leave in incomplete
Hier kann eingestellt werden wieviel Songs im „incomplete Ordner“ aufbewahrt werden sollen.

Splitting

Search Window:
Man hat hier die Möglichkeit, die Titeltrennung zu verbessern, indem man angibt, wie viele Milli-Sekunden nach dem Wechsel des ID3-Tags das nächste Lied beginnt und in welchem Zeitfenster nach einer Pause gesucht werden soll. Es kann der Zeitraum vor (=Pre) und nach (=Post) einem Titelwechsel bestimmt werden, in dem Streamripper nach Stille (=Silence) suchen soll. Ein fester zeitlicher Versatz kann mit (=Offset) angegeben werden.

Padding:

Auch mit Padding kann man den Wechsel zum nächsten Track „Verschieben“. Der „Padding“-Wert legt fest, wie viel Übersatz jeweils vor und nach dem Schnittpunkt angehängt werden soll.

Das alles funktioniert allerdings nicht mit aac Streams .

Wenn unter Splitting Einstellungen gemacht worden sind muß der evtl. laufende Stream beendet und neu gestartet werden, damit die neuen Einstellungen wirksam werden.

Ext / Codeset

external interface:
Hier kann ein zusätzliches Hilfsprogramm, Script, etc. angegeben werden, von wo und welche Metadaten benutzt werden sollen.

Codeset option:
Wenn ausländische Sender die Artist und Title in anderen Sprachen anzeigt, so kann man hier den entsprechenden Code einstellen, damit es korrekt angezeigt wird. Üblich ist z.B. „CP1252“.


Siehe auch:

    Nichts gefunden