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(Zuletzt aktualisiert am: 1. Februar 2020)

Streamadressen

Alle auf mp3-post vorgestellten, sowie sämtliche Radio-Streams in den Listen sind am 01.Februar 2020 überprüft und aktualisiert worden, sofern sich die Streamadressen geändert hatten. Nicht mehr existierende Sender wurden entfernt oder durch neue ersetzt. Welche Genres oder Radio Beiträge sich geändert haben findet man links unter „Zuletzt Aktualisiert“ und in den Listen selbst. Neue Radios sind mit „Neu“ gekennzeichnet. Viele sind auch von Shoutcast zu Icecast gewechselt weil Radionomy den Betrieb eingestellt hat (siehe unten).

Radionomy

Vor zwei Wochen gab Audiovalley das Ende des kostenlosen Streaming-Dienstes Radionomy zugunsten des kostenpflichtigen Streaming-Dienstes Shoutcast bekannt.

Der belgische Webradio-Anbieter Radionomy hat die Einstellung seines Angebots zum 1. Januar 2020 angekündigt. Davon betroffen sind über 7.000 Radio-DJs, die auf der Plattform kostenlos ihr eigenes Internet-Radio betreiben, wobei sich das Unternehmen um alle Hosting- und Copyright-Kosten kümmerte.

Die Einstellung des Dienstes wird von Radionomy offiziell als Fusion mit Shoutcast dargestellt, das wie Radionomy selbst zur AudioValley-Gruppe gehört. In einer Mitteilung auf seiner Webseite beschreibt Radionomy die Migration zu Shoutcast als wichtigen „Schritt in der Professionalisierung digitaler Radios, der ihnen die Monetarisierung ihres Publikums erleichtert„. Das Angebot sei „eine einzigartige, einfache und kostenlose Chance, in die große Liga des professionellen Webradios einzusteigen!“

Der entscheidende Unterschied zwischen Shoutcast und Radionomy besteht allerdings darin, dass DJs sich bei Shoutcast nun selber um die Urheberrechte kümmern müssen. Und das ist im internationalen Radio-Geschäft eine äußerst komplizierte Angelegenheit, an der Radionomy letztlich selbst gescheitert ist. Nach seiner Gründung im Jahr 2008 war es Radionomy angeblich gelungen, ein globales Abkommen für das Urheberrecht auszuhandeln. Dies beizubehalten und fortzuführen wurde in den letzten Jahren jedoch immer schwieriger.

Bereits 2016 bestritt Sonymusic die Gültigkeit der vorliegenden Vereinbarungen und verklagte Radionomy auf Schadensersatz in Höhe von 150.000 US-Dollar für jeden betroffenen Titel. Zuletzt musste Radionomy mehrere Dutzend Länder geoblocken, im Frühjahr 2019 zog sich das Unternehmen sogar vollständig aus den USA zurück.

AudioValley, das belgische Unternehmen, das unter anderem hinter Radionomy, Shoutcast und Winamp steht, ist ab heute auch an der Euronext in Brüssel gelistet. Dies ist eine zusätzliche Börsennotierung, da AudioValley seit letztem Sommer an der Euronext in Paris notiert ist.

„Mit der Doppelnotierung wollen wir die Bindung zu belgischen Investoren stärken und von unserem Ruf in Belgien profitieren“, sagt Gründer und Geschäftsführer Alexandre Saboundjian. Die Notierung in Brüssel ist eine „direkte Notierung“, also ohne Ausgabe neuer Aktien.

Das Unternehmen kann jedoch frisches Geld verwenden. Der am Montag erschienene Jahresbericht besagt, dass „es in den kommenden zwölf Monaten nicht möglich sein wird, seinen Schulden nachzukommen“. Die Gruppe benötigt in diesem Zeitraum 5,5 Millionen Euro.

Es handelt sich um Schulden bei dem ehemaligen Hauptaktionär, dem französischen Medienkonzern Vivendi. Im Jahr 2015 wurde ein Anteil von 64,5 Prozent für 24 Millionen Euro erworben. Im August 2017 hat Saboundjian die Anteile an Vivendi für einen geheimen Betrag zurückgekauft.

Das Unternehmen bleibt dennoch optimistisch. Im Jahr 2018 erzielte AudioValley einen konsolidierten Umsatz von 24,6 Millionen Euro (+ 22,9%), was in etwa den Prognosen entspricht. Insbesondere der Umsatz mit Radionomy stieg stark von 10,6 auf 14,1 Millionen Euro (+ 32,4 Prozent).

Bis 2020 muss sich der Umsatz erneut verdoppelt haben und die 50-Millionen-Marke erreichen. In diesem Jahr strebt AudioValley eine Umsatzsteigerung von mehr als 35 Prozent an. 140 Personen arbeiten bei AudioValley, die Hälfte davon in Belgien (Anderlecht).

Neben Internetradio (Radionomy, Shoutcast) ist AudioValley auch in den Bereichen digitale Audiowerbung (Targetspot), Musiklizenzen (Jamendo) und war mit In-Store-Musikdienste (Storever) tätig, das vor kurzem aber wieder verkauft wurde.

Insbesondere die europäischen Aktivitäten von Targetspot wurden im vergangenen Jahr erheblich ausgeweitet. In unserem Land endete die Zusammenarbeit mit der Werbeagentur RMB im vergangenen Monat nach zwei Jahren. Unter der Leitung von Eric van der Haegen, der mit dem belgischen Markt vertraut ist, gründet das Unternehmen jetzt ein eigenes spezialisiertes Team für digitale Audiomedien.

Stream-Links mit eigenen Player Abspielen

Wer einen Webradio-Player auf seinem PC benutzt sollte den mit „.pls, .m3u .asx, .xspf “ verknüpfen und im Browser für diese Dateien den entsprechenden Player aktivieren. Zudem geht auch Drag&Drop, sofern der Player es unterstützt. (z.B. Aimp, MPC-HC, MPC-BE, PotPlayer). Am besten ist Aimp dafür geeignet, weil dem Player alles für Internetradio vorhanden ist (Artist-Titel-Cover-Anzeige, Aufnahme als .mp3 usw.)

Hier als Beispiel in den Aimp System Optionen – Dateiverknüpfungen, können die gewünschten aktiviert werden (Klick auf Screenshots).

Unter Firefox Einstellungen – Dateien und Anwendungen können die Dateitypen bestimmt werden, welches Programm beim Klick z.B. auf .pls geöffnet werden soll. Ein klick auf die jeweilige Endung zeigt noch weitere Aktionen, die man wählen kann.

Menü Anordnung unter „Webradios“

Ich habe unter Rock noch das Genre „Country“ hinzugefügt, mit bisher wenigen Streams.

Genres enthält jetzt:
Artist zeigt alle Radios an, die Musik nur von einem bestimmten Interpret, Band sendet.
Doo Wop Mit sehr vielen Radios, die Musik aus den 50er, 60er Jahen spielen
Oldies beinhaltet alle Sender, die Oldies senden, darin 50-70, 80-00, Do Woop, Bigband.
Soul beinhaltet zusätzlich auch Motown.
Pop beinhaltet die Genres Ambient, Dance, Jazz, Reggea, Sonstige, Techno.
Rock hat die Genres Blues, Classic Rock, Country, Indie, Radio Caroline unter sich.
Swing & Bigband Von den 20er bis 40er Jahren alte Swing Songs werden hier präsentiert.
Top Radios Enhällt jetzt 14 Genres, sowohl in der WordPress Fassung, als auch die normale.

Hinweise

Nicht alle Radios unter den oben aufgezählten Genres haben einen eigenen Beitrag auf mp3-post.de. Bei vielen besteht hier einfach nur der Link, um das Radio mit externen Playern zu hören.

Da Streamadressen noch nicht mit https funktionieren (bisher nur wenige), wird beim anklicken der Online Player, die in einigen Radio Beiträgen vorhanden sind, in der Adresszeile das grüne Schloss durch ein gelbes Warnzeichen ersetzt. Das die mp3-post.de Seite dadurch nicht mehr als sicher dargestellt wird, ist natürlich reichlich übertrieben und trifft nicht zu. Wo sich das grüne Schloss nicht ändert, laufen die Streams mit https.

NPO Radios

Der ehemalige niederländische Rundfunk „AVRO“ hat sich ja vor langer Zeit umbenannt und damit gingen auch die einzelnen speziellen Radioprogramme „verloren“.

Der neue Name heißt seitdem NPO (Nederlandse, Publieke Omroep, Niederländischer öffentlicher Rundfunk), und es sind nun auch einige neue Radios entstanden, die sich einfach NPO Radio 1, NPO Radio 2 usw. nennen, oder auch mit dem Genre wie NPO FunX Dance die auch spezielle Musikgenres spielen, von Alternativ Pop Rock, Oldies, über Funk, Soul & Jazz bis Top40.

Ich habe 12 Radios hinzugefügt

NPO Radios

Neue Machenschaften bei Shoutcast

Wenn es eine private Radiostation nicht mehr gibt, so wird der Name der Station nicht etwa gelöscht, sondern es werden ALLE mit Musik von dem Dienst Jamendo belegt. So enstehen tausende Radios unter Shoutcast, die alle die gleiche Musik (überwiegend Lounge, Chill) dudeln. So hatte es auf mp3-post am 02.12.2018 11 nicht mehr existierende Radios gegeben, die das unter deren Namen abspielten, egal ob unter Rock, Blues, Techno. Was Radionomy damit bezweckt ist ungewiß, wahrscheinlich auch nur, um größter Anbieter mit den Radios zu bleiben. Auf Shoutcast sind so einige Genres voll mit den Jamendo Streams, aber mit dem alten Namen eines nicht mehr existierenden Senders!

Neue DNAS und Shoutcast 2 Version

Für Webradiobetreiber auf ShoutCast gibt es seit Januar 2017 eine Neue DNAS Version und deshalb funktionieren etliche Streams nicht mehr und die Betreiber kommen wohl nicht richtig klar mit den Einstellungen der neuen Version. Selbst auf Shoutcast funktionieren hunderte Stationen nicht, wenn man dort auf den Playbutton klickt. Es kommt dann eine Fehlermeldung.

War früher eine einfache pls Datei für den Anwender notwendig z.B. http://74.208.89.18:8080/listen.pls ist es jetzt verändert und der Aufruf sieht jetzt so aus: http://74.208.89.18:8080/listen.pls?sid=2. Das „sid“ steht für Server ID und kann dann von z.B. 1 bis 10 heißen, sofern der Betreiber 10 Streams auf Schoutcast registriert hat.

Neuer Kostenpflichtiger Shoutcast Dienst

Im September 2018 erhebt Shoutcast einen neuen Business Streaming Dienst. Das ganze läuft dann nur mit Streaming Service v2. Dazu wird es mit 14,90 €/$ monatlich berechnet, basierend auf aktuelle monatliche Hörstunden. Nun hat Shoutcast ja auch seit ein paar Tagen die Hauptseite modernisiert und da sind dann auch die jetzigen Preise für Freemium, Premium und Business zu erfahren. Freemium bleibt kostenlos, kann aber nur mit bis zu 128 kbps betrieben werden, sowie weiteren Einschränkungen. Die Streamliste befindet sich nun unter „Listen“ – im alten Design. Alles ist nur in englisch zu lesen.


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